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Dividenden und wie Kleinanleger davon profitieren können

In Deutschland ist Dividendensaison. Die Konzerne öffnen ihre Kassen und schütten Gewinnanteile aus, insgesamt ca.32 Mrd. Euro, mehr als je zuvor.

BildEs gibt wieder Geld zu verteilen. Wir befinden uns in Deutschland mitten in der Dividendensaison. Es geht um die erwirtschafteten, vom Vorstand vorgeschlagenen und von der Hauptversammlung bestätigten Gewinnanteile je Aktie.

Übrigens, der Begriff Dividendensaison ist eine rein deutsche Erfindung. Die meisten Dax – Konzerne zahlen ihre Dividenden in den Monaten März bis Mai in einem Betrag aus. Wer ausländische Aktien in seinem Depot hält, wird sicher schon gemerkt haben, dass viele ausländische Firmen die Ausschüttungen auf das ganze Jahr verteilen.

Was ist eine Dividende?

Die Dividende ist der Teil des Bilanzgewinns einer Aktiengesellschaft, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Dividendenhöhe wird sich immer nach der Ertragskraft, Konjunkturlage und Dividendenpolitik des Unternehmens richten.
Aber nicht alle Unternehmen zahlen Dividenden aus. Sie nutzen den gesamten wirtschaftlichen Gewinn für Neuinvestitionen, Schuldentilgung, Übernahmen etc. Vor allem im Technologiesektor finden wir diese Aktien. Aber auch die Aktionäre von Warren Buffets Berkshire Hathaway gehen schon seit Jahrzehnten ohne Dividende nach Hause. Hier wird der Gewinn in neue Zukäufe und damit in eine andere Art des Wachstums gesteckt.
Wichtig ist, dass die Dividenden auch wirklich aus dem Gewinn der Firmen stammen und nicht aus dem Stammkapital oder gar auf Kredit gezahlt werden. Das geht vielleicht ein oder zwei Jahre gut, dann bekommt die Gesellschaft in der Regel Schwierigkeiten, die letztendlich den Kurs stark negativ beeinflussen und, wenn die Probleme nicht in den Griff zu bekommen sind, letztendlich zur Insolvenz führen können.
Im günstigsten Fall aber bietet eine Dividende eine zuverlässige jährliche Einnahmequelle. Wir sprechen hier von der Dividendenstrategie. In Deutschland ist dies wegen der noch immer fehlenden Aktienkultur nicht so ausgeprägt, wie z.B. in den USA. Dort bilden die regelmäßig und jährlich steigenden Ausschüttungen von Konzernen wie Johnson & Johnson, Exxon, Procter & Gamble etc. eine gute Basis für ein Zweiteinkommen.
In Deutschland z.B. gehören die Versicherungskonzerne Allianz und Münchner Rück aus der ersten Reihe ebenso in diese Kategorie wie in der zweiten Reihe die Optikerkette Fielmann.

Dividenden – die Antreiber in der Dax-Familie

Die Bedeutung der Ausschüttungen wird von den meisten gar nicht so hoch eingeschätzt. Aber bei Dividendenrenditen von in der Regel 2 bis 4 Prozent stellen die Auszahlungen an die Anteilsinhaber eine wesentliche Quelle für die Kurssteigerungen in den letzten Jahrzehnten dar. Im Gegensatz zu anderen ausländischen Indizes werden die Dividenden beim DAX mit eingerechnet. Ohne die Dividendenanrechnungen würde der Dax gerade einmal aktuell um die 6.000 Punkte schwanken.. Das sieht dann nicht mehr so ganz toll aus, da hätte das Marketing für den DAX sehr viel mehr zu tun…

Auch Fonds profitieren von Dividenden

Anleger müssen nicht Anteilseigner von DAX Konzernen, wie Telekom, BASF, Allianz etc. werden, um von den Dividenden zu profitieren. Der Kauf eines Fonds ist auch ein Investment, das zu Ausschüttungen führt. Denn auch Fonds erhalten Dividenden auf ihre gezeichneten Aktien und schütten diese gemäß den Regeln des Fonds an ihre Anteilsinhaber aus.
So könnten Kleinanleger, die sich nicht so sehr um ihre Anlage kümmern und trotzdem eine Jährliche Zahlung erhalten wollen, einen ETF auf den Dax zeichnen. Noch besser ist es, auf spezielle Dividendenfonds zu setzen. Egal, ob gemanagte oder Indexfonds, bei beiden Fondskategorien können Kleinanleger eine deutlich bessere Performance erzielen als bei der Anlage in Tages- oder Festgeld.
Dividendenfonds haben meist geringere Schwankungen als der breit gestreute Aktienmarkt oder spezielle Sektorenfonds. In Krisenzeiten oder bei Abstürzen am Aktienmarkt wirken die Dividendenfonds mit ihren Ausschüttungen als Fels in der Brandung. Aber natürlich muss gesagt werden, vor einem Marktcrash sind auch die Dividendenfonds nicht gefeit. Anleger können aber mit erträglichen Verlusten und einer schnelleren Erholung rechnen. Die letzte Finanzkrise und andere Turbulenzen an den Märkten haben das eindeutig bewiesen.
Andererseits muss aber auch gesagt werden, dass in einer Boomphase, in welcher Technologieaktien geradezu explodieren, die Dividendenaktien und damit auch die entsprechenden Fonds ihre Stärke nicht ausspielen können und demzufolge in der Performance zurückbleiben. Aber jeder Boom geht bekanntlich einmal vorbei. Und damit ist es den Anlegern langfristig egal, ob sie am Boom teilhaben können oder nicht. Sie setzen mit ihren Fonds auf eine langfristige Strategie, die über unterschiedliche Marktphasen verlässliche Renditen erwirtschaftet.
Als Beispiel für einen Aktienfonds mit überwiegend Aktien von Unternehmen mit Dividendenausschüttungen kann der NDACinvest des Niedersächsischen Aktienclub genannt werden. .

Fazit

Wer ein gutes und zuverlässiges Zusatzkommen erwirtschaften will, setzt auf dividendenstarke Aktien und Fonds. Übrigens, hier lohnt sich der Blick über die nationalen Grenzen, denn solide erwirtschaftete Dividenden bilden in jedem Land die Basis für ein auskömmliches Zweiteinkommen.

Über:

NDAC Aktienclub
Herr Torsten Arends
Gudesstraße 3-5
29525 Uelzen
Deutschland

fon ..: 0581 97369600
web ..: http://www.ndac.de
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