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Zukunft gestalten: Jeder Erwachsene soll sich 1 Stunde pro Woche um einen Schüler kümmern!

Jeder 5. Viertklässler kann nicht richtig lesen. Bei seiner Fachtagung stellte der Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer eine Zukunftsvision vor und beging sein 10-jähriges Bestehen.

BildDie soziale Ungleichheit, die vermehrte Zuwanderung und die Inklusion sehen aktuelle Studien als Gründe für die immer schlechteren Leistungen von Grundschülern. Die individuelle Lese- und Lernförderung des gemeinnützigen Verbands MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. unterstützt Schüler dabei, Lese- und Sprachdefizite zu überwinden. Über die Zukunft der Leseförderung diskutierten MENTOR-Akteure, Wissenschaftler und prominente Gäste bei der nationalen Fachtagung des MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverbandes e.V. in Hannover.

Dabei forderte der Verband mehr gesellschaftliches Engagement: Jeder Erwachsene soll sich eine Stunde pro Woche um einen Schüler mit Lese- und Sprachdefiziten kümmern. So können alle Kinder ihrer Begabung entsprechend gefördert und die Schulen in ihren vielfältigen Aufgaben unterstützt werden. Für die Entwicklung des 1:1-Förderprinzips und für die Gründung von MENTOR – Die Leselernhelfer erhielt der Hannoveraner Buchhändler Otto Stender einen Ehrenpreis.

Bei seiner Eröffnung der Fachtagung bemerkte Grant Hendrik Tonne, Kultusminister des Landes Niedersachsen: „Vorlesen, oder in frühen Jahren das gemeinsame Ansehen eines Bilderbuches, ist eine wichtige Grundlage für die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes. Lesekompetenz ist eine zentrale, wenn nicht sogar DIE Schlüsselqualifikation für Bildungsteilhabe. Die Lesementoren ergänzen und unterstützen auf hervorragende Weise die engagierte Arbeit der Lehrkräfte in unseren Schulen bei der Leseförderung. Sie bauen eine vertrauensvolle Beziehung zu ihren Lesekindern auf, fördern und beraten sie individuell. Diese Idee aus Hannover hat sich in ganz Deutschland etabliert. Ich gratuliere dem MENTOR Bundesverband zum 10-jährigen Bestehen und danke dem Verband, allen Mentorinnen und Mentoren und allen Förderern für ihren Einsatz.“

2003 initiierte der Buchhändler Otto Stender die Bewegung MENTOR – Die Leselernhelfer in Hannover. Dafür erhielt er jetzt den Ehrenpreis, den der Bundesverband anlässlich seines 10-jährigen Bestehens zum ersten Mal vergab. Die Laudatio hielt Prof. Christian Pfeiffer, ehemaliger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Er lobte die positiven Effekte auf die Persönlichkeitsentwicklung der 6-16-jährigen, die von MENTOR unterstützt werden. Die Lesementoren haben in den letzten zehn Jahren 89.000 Schüler nach dem 1:1-Prinzip gefördert. Die Leseförderung hilft, Sprachkompetenz aufzubauen und alle Worte und Texte wirklich zu verstehen. Denn das ist die Basis für einen umfassenden Wissenserwerb. Bei der Fachtagung erörterten die Experten in Workshops und Podiumsdiskussionen, wie sie attraktiv und nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen fördern können. Ziel war es, sich umfassend für die Zukunft aufzustellen, dazu gehörten auch Themen wie das digitale Lesen mit Smartphone und Lernsoftware.

Aktuell fördern bundesweit 11.000 Mentoren rund 14.000 Schüler. Sie haben schon viel erreicht, doch der Bedarf an Leseförderung steigt. Daher fordert Margret Schaaf, 1. Vorsitzende, im Namen des Bundesverbandes: „Wir wollen, dass eine Generation heranwächst, die die Zukunft trägt. Durch unser ehrenamtliches Engagement können wir den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Chancen im Leben zu ergreifen und ihnen zeigen, wie Solidarität funktioniert. Wir fordern alle Erwachsenen auf, sich einmal wöchentlich um einen Schüler mit Lese- oder Sprachdefiziten zu kümmern. Das geht sicher nicht in allen Lebensphasen, aber der Aufwand ist gering und bringt der Gesellschaft viel.“

Wer nicht lesen kann, und das sind in Deutschland 7,5 Mio. Erwachsene, hat keinen Zugang zu Bildung, zu gesellschaftlicher Teilhabe und zur Arbeitswelt. Deshalb fördert Dirk Roßmann, Gründer der Drogeriemarktkette Rossmann, MENTOR schon seit vielen Jahren:
„Viele Unternehmen beklagen, dass die jungen Leute nach der Schule nicht ausbildungsfähig sind. Die Schulen sollten damit nicht alleine gelassen werden. Bei der Bildung für die nächste Generation ist die gesamte Gesellschaft gefordert. Wir unterstützen die Lesementoren, weil sie jungen Menschen helfen, Lese- und Sprachdefizite zu überwinden und einen Schulabschluss zu machen.“
Dem herausragenden ehrenamtlichen Einsatz der Leselernhelfer sowie der Förderung von Rossmann und anderen Unternehmen, Stiftungen sowie Privatpersonen ist es zu verdanken, dass die MENTOR-Bewegung sich in ganz Deutschland etabliert hat, dass sie weiter wächst und für die zukünftigen Herausforderungen sehr gut aufgestellt ist.

Über:

MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Frau Agnes Gorny
Pipinstr. 7
50667 Köln
Deutschland

fon ..: 0221 16844745
web ..: http://www.mentor-bundesverband.de
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Gemeinnütziger Verein

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MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
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