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Die Überschuldung der Welt – wann knallt´s ? Über den Wahnsinn der Geld- und Fiskalpolitik

Wer sich in die Gesamtverschuldung auf der Welt einarbeitet, stößt bei gesundem Menschenverstand schnell auf die Erkenntnis: wir rasen ungebremst auf einen Crash des Geldsystems zu.

BildWürden Sie jemandem Geld leihen, von dem Sie wissen, dass er seine Schulden nie zurückzahlen wird und das auch gar nicht plant? Der Ihnen mitteilt, dass er lediglich die Zinsschuld trägt, aber nicht vor hat, den Schuldenbetrag zu tilgen? Sicher nicht und ich kenne auch kein Bankinstitut, dass Sie als Kunden haben möchte, wenn Sie dort mit solchen Vorsätzen vorstellig werden.

Bei Ländern und Staaten ist das anders. Hier wird tagtäglich das Geld mit vollen Händen heraus gegeben und die Schuldenberge in Höhen getrieben, die für so manches Hirn nicht mehr erfassbar sind. Da türmen sich Zahlenkolonnen auf, die vor lauter Dezimalstellen einem den Schwindel in den Laib treiben, und das nicht nur physisch, sondern auch psychisch, denn die beängstigende Frage stellt sich: wer soll das je bezahlen?

Millionen, Milliarden, Billionen und Trillionen sind mittlerweile, selbst für die sogenannten Fachleute, kaum noch fassbar. Rechnerisch kühl betrachtet, einfach Zahlenkolonnen, aber wenn man sich versucht vorzustellen, welche Konsequenzen dahinter stecken, treiben diese Zahlenmonster einem die blanke Angst in den Körper.
Sucht man im Internet nach Zahlenlisten, wie hoch konkret welcher Staat verschuldet ist, wird es schwer, denn diese Zahlen werden nicht gerne kommuniziert. Was man findet, sind süße kleine Umrechnungen, wie hoch zum Beispiel die Schuldenlast der Länder umgerechnet auf die Anzahl der Bevölkerung ist. Eine andere beliebte Verniedlichung ist die Umrechnung auf das jeweilige BIP, dem Brutto Inlandsprodukt eines jeden Landes in Prozent. Bei beiden Darstellungsformen kommen dann nette, optisch eher kleine Summen heraus, die einen beim groben drüber lesen nicht weiter beunruhigen.

Diese Zahlenwerke werden für Deutschland, Italien und den USA in unserem ausführlichen Videoblog „Gute Nachrichten, Technik und Sparfüchse-Kanal“ aufgelistet und kommentiert – speziell auch im Hinblick auf die Zukunft. Schaut man sich dann noch im Detail an, wie hoch die Zinslasten sind – fragt man sich, wohin das noch führen soll.

Unser Geldsystem ist darauf ausgelegt, die Schulden nie zurück zu zahlen. Die momentan historisch niedrigen Zinsen können nicht mehr signifikant erhöht werden, da sonst einzelnen Staaten der Bankrott droht und die Weltwirtschaft zum Einsturz bringt. Das das passieren wird, dürfte bei einer solchen Konzeption, gepaart mit der Religion des ewigen Wachstums, klar sein, nur wann das passieren wird, ist im Moment noch offen. Die Zeichen stehen aber schon auf Sturm.

Das ausführliche Video zu diesem Thema finden Sie HIER

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17. Januar 2019  |  PM-Ersteller  |  Kein Kommentar
Kategorien: Wirtschaft  |  Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

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